Vom Peloton zurück in die Berge – Anton Palzer zieht Bilanz
Shownotes
Vom Skibergsteiger zum Radprofi – und wieder zurück: In dieser Folge von Beat Yesterday – dem Garmin Podcast spricht Host Kai Tutschke mit Ausnahmesportler Anton „Toni“ Palzer über einen der ungewöhnlichsten Karrierewege im Profisport.
Aufgewachsen in den Berchtesgadener Alpen, wird Toni zu einem der erfolgreichsten Skibergsteiger der Welt, bevor er den radikalen Schritt in den Profi-Radsport wagt – ohne klassische Radsport-Vergangenheit. Er erzählt von den extremen körperlichen Anforderungen, der taktischen Komplexität des Pelotons und der mentalen Belastung bei Grand Tours wie der Vuelta a España.
Toni zieht Bilanz, wie es sich angefühlt hat, im Radsport oft die Rolle des Helfers zu übernehmen und auf einmal neben, statt auf dem Podium zu stehen. Heute ist er wieder in den Bergen zuhause, zwischen Skibergsteigen, Trailrunning, Gravelbiken und eigenen Projekten. Eine Folge über Mut, Leistungsgrenzen und die Freude am ständigen Neuanfang.
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00:00:02: Ich sage immer, es gibt ganz wenig Sportdaten wo man so an seine körperliche Leistungsgrenze geht und sich gleichzeitig in der wunderbaren Bergwelt bewegt.
00:00:13: Das hört sich mit sich auch ein bisschen schräg, aber man muss wahrscheinlich schon eine gewisse Freude haben wenn man sie selber wehtut.
00:00:21: Und das habe ich!
00:00:23: Also klar, es sind ganz oft Schmerzen und unangenehme Momente während Training oder es ist nicht bloß die Wettkämpfe, sondern es ist ja das Training.
00:00:35: Also ich muss dazu sagen, die Entscheidung, dass sie dann im Profi-Ratsport kommen ist ziemlich spät erst gefallen.
00:00:39: Mai hat sich das erste Gespräch geben.
00:00:42: Ich glaube ein Vertrag haben wir im Dezember unterschrieben.
00:00:44: also es war schon relativ spät weil einfach...ich war mir nicht sicher ob ich's kann!
00:00:50: Ich war mir auch nicht sicher, ob ichs will, weil ihr einfach extrem viel aufgegeben habt müssen.
00:00:57: Weil ich hab die Hosen voll gehabt und habe dann aber schon am ersten Tag gemerkt okay das wäre richtig hart.
00:01:07: Jede Folge Eingast Jede Geschichte, eine Inspiration aus der Welt des Sports.
00:01:13: Willkommen zu Beat Yesterday – dem Podcast von Garmin!
00:01:18: Mein heutiger Gast ist Anton Paltzer.
00:01:22: Tony ist nach zwölf Jahren als international erfolgreicher Skibergsteiger und Bergläufer die vergangenen fünf Jahre in einem der besten Rennradteams der Welt gefahren.
00:01:32: Wir sprechen darüber wie es ist, in gleich drei Sportarten so gut zu werden und welche Wünsche und Ziele ihn heute antreiben immer weiterzumachen.
00:01:42: Anton Paltzer, herzlich willkommen zum Beat Yesterday Podcast.
00:01:45: Toni du bist ein Ausnahmesportler wenn es bergauf geht.
00:01:49: Du bist mehrfacher Weltcup-Sieger im Skiberg steigen bis danach Rennrad Profi im Team Bohrer Hans Grohe geworden und bis jetzt wieder zurück in professionellen Skiberge steigen.
00:02:01: Und du wurdest jetzt schon wieder Deutscher Meister richtig?
00:02:04: Genau ja Tunni,
00:02:05: schön dass du hier bist.
00:02:06: Vielen Dank für die Einladung!
00:02:07: Tunni abgesehen von deiner Profikarriere, die ich gerade so kurz geschildert habe und über die wir heute noch reden werden hast Du sehr beeindruckende Nebenprojekte absolviert.
00:02:17: Du hast in einer Rekordzeit von zwei Stunden, siebenvierzig Minuten den zweitgrößten Berg Deutschlands dem Watzmann überquert eine Tour von zwei Tausend dreihundert Höhenmetern für die Wanderer in der Regel so zwei Tage einen Plan.
00:02:32: Du hattest es in gut zweieinhalb Stunden gemacht.
00:02:34: Du bist auch schon mal eine Skisprungsschanze in dreieinhalb Minuten hochgelaufen und hast natürlich da auch ein Rekord aufgestellt.
00:02:42: Und meine erste Frage lautet, warum magst du es so steil?
00:02:46: Paar, das ist eine gute Frage!
00:02:49: Das liegt mit Sicherheit in meinen Wurzeln und ja eigentlich von Kindes an waren die Berge immer wegführend für mich durch meine Eltern Und wir sind, also wenn ich von mir sprich, ich habe noch ein älteren Bruder, immer mitgenommen worden in die Berge.
00:03:08: Sei es beim Klettern Laufen, Berggehen im Winter auf die Ski und so hat das dann seinen Verlauf genommen.
00:03:17: und vor dem her bin ich sicher auch einfach ein Berg hin.
00:03:21: und jetzt kann man Flachland-Sportler würde sagen
00:03:25: Das ist ja bei anderen Menschen, die in den Bergen oder bei den Berge aufgewachsen sind ähnlich.
00:03:30: Dass sie einen starken Bezug haben und das immer wieder auch in die Berge treibt und wie gerne Wandern gehen.
00:03:36: Jetzt ist es bei dir aber schon sehr extrem!
00:03:37: Du bist Ausnahmesportler – ich habe es gerade schon gesagt – und mich würde interessieren, wie kam es denn dazu dass du entdeckt hast?
00:03:46: Ja da ist mehr als Leidenschaft nämlich der Wille auch sportlich erfolgreich zu werden in den bergen.
00:03:53: Für mich war es eigentlich schon relativ früh klar, so mit ca.
00:03:57: um die Fünfzehn und Sechzehn Jahre, dass ich wahnsinnig gerne mal mein Hobby zum Beruf machen würde.
00:04:03: Das war für mich ein Kindheitstraum, weil Sport hat mir einfach wahnsinnige Freude bereitet.
00:04:11: Da war nie irgendwie eine Qual dabei oder dass sie mich zwingen hätte müssen zum Sportmachen.
00:04:16: fürs Training Und Wettkämpfe haben wir immer einen Spaß gemacht.
00:04:20: Einfach sie zu vergleichen mit anderen Athleten und das ist ganz, ganz früh schon gewesen.
00:04:24: Also auch schon mit Kindesaltern sind wir mit meinen Eltern zu Wettkämpfen gefahren.
00:04:29: Das war aber nie Druck!
00:04:31: Es war immer mit einem coolen Tag verbunden also ein Familienausflug zur Laufwettkampf, zur Skibettkampf und da haben uns einfach einen coolen Dock gemacht und es war eigentlich immer mehr Abenteuer als eigentlich... irgendwie Druck oder sportlicher Wettkampf im Vordergrund.
00:04:51: Klar, ich habe dann meine schulische Ausbildung beendet und komme aus einem in Anführungszeichen ganz einen normalen Elternhaus, ein Handwerkerfamilie zu einer Nie-Option gewesen für meinen Eltern, dass ich sofort den Profisport einsteig.
00:05:05: Ich habe dann auch mal eine Ausbildung gemacht zum Feinwerkmechaniker.
00:05:09: jetzt im Nachhinein bin ich mega froh darum weil sage ich mir ... Die richtige Welt funktioniert, die Scheinwelt Profisport.
00:05:18: Und ich habe es dann mit zwanzig geschafft, dass sie in die Profischiene kommen.
00:05:23: und jetzt sind es dreizehn Jahre und ich bin eigentlich immer nur mit der gleichen Passion und Leidenschaft dabei wie mit zwantzig.
00:05:32: Das hat mir gezeigt als den Weg, den wo ich gegangen bin, der Richtige war.
00:05:37: Und hattest du den dir auch so vorgestellt?
00:05:39: Wir reden jetzt gleich noch ein bisschen ausführlicher über deine Karriere und auch über dem Punkt, als du dann festgestellt hast, dass du gerne Rennradprofi werden möchtest.
00:05:46: Aber bleiben wir mal bei deinen Anfängen.
00:05:51: der Sport in den Bergen das Skiberg steigen!
00:05:55: Wann ist da so ein Wettkampf heraus entstanden?
00:05:58: Jetzt ist es ja olympisch auch aber warum ausgerechnet Skibergssteigen?
00:06:02: und nimm uns mal so ein bisschen mit in den Sport allgemein wieder abläuft.
00:06:06: Wieso Skibergsteigen?
00:06:08: Hauptsächlich wegen meinem Vater, der war auch Skibergesteiger.
00:06:13: Er war ein deutscher Meister, im Jahr zwei Tausend drei.
00:06:16: Und ich bin aufgewachsen in der Ramm-Sauber Berchtesgaden also komplett in die Berge und einen kleinen Skigebiet im Hochschwarzeck.
00:06:26: Im Berchtestgaden ist einfach die Community da!
00:06:28: Da gehen die Menschen oder die Leute im Winter auf Ski-Tour eine gewisse Rennserie, also wir haben ein paar Rennen und von dem her hat sich das eigentlich immer anboten dass man Skibärksteiger wird.
00:06:43: Das ist eigentlich ziemlich wild weil der Berchtesgarnert-Hallgesl ist jetzt nicht wirklich groß und wenn man dann schon mal außerhalb vom Kessel schaut Richtung Salzburg oder Badreigenhalle da ist es dann schon ganz anders.
00:06:54: da vielleicht Radsportschuhe ein bisschen interessanter.
00:06:59: ich habe auch so gefühlt sämtliche Sportarten ausprobiert bei den Alpinen für das alpine Skifahren.
00:07:07: Ich war bei den langen Läufern, ich war sogar mal beim Skispringen.
00:07:09: Wir haben am Kälberstein-Skisprungenanlage.
00:07:12: Das habe ich auch zwei Jahre probiert und meine Eltern waren es glaube ich einfach wichtig dass sie so sämtliche Sportarten Sieg und selber entscheiden können ob man da irgendwas richtig Spaß macht.
00:07:25: Und für mich war dann aber schon relativ früh klar, dass Schiebergsteigen eigentlich mein Sportart ist weil's am unkompliziertesten war.
00:07:33: Wie gesagt, habe aufgewachsen in einem kleinen Skigebiet.
00:07:36: Ich wollte direkt vor der Haustiere meine Ski anziehen können und hab da mit dem Training starten können.
00:07:42: Und das war dann beim Langlauf schon relativ schwierig.
00:07:44: Schon einen Hinblick okay vielleicht werden wir ja mal gut am Stützpunkt in Rupholding.
00:07:51: War schon wieder mit vorn verbunden Alpine genau das gleiche.
00:07:56: Der Ausdauersport haben wir einfach so Spaß gemacht in der Kombination mit dem Skifahren.
00:08:01: Ich bin immer wahnsinnig gern Skik fahren und Skibärksteigen hat genau das Objekt.
00:08:05: Du hast den Ausdauerpart, wo es wirklich, ich sage mal, es gibt ganz wenig Sportarten, wo man an seine körperliche Leistungskränzige kann und sich gleichzeitig in der wunderbaren Bergwelt bewegt.
00:08:16: Das macht, glaube ich, dass Skibären steigen schon einzigartig.
00:08:19: Und halt dann noch mit dem Fun Factor Skifahrern!
00:08:23: Wie ich sechzehn war, habe ich damals vom Deutschen Alpenverein quasi ja der Dachverband vor die Schiebergsteiger Sondergenehmigung bekommen.
00:08:31: Dass ich bei der deutschen Meisterschaft, bei der Elite starten darf.
00:08:35: Ich war damals schon relativ gut frisch aus der Schule heraus und hab da startend dürfen und bin auf Anhieb deutscher Meister geworden bei den Herren.
00:08:44: Hab das in den nächsten zwei Jahren dann nicht mehr dürfen?
00:08:46: Und bin dann wieder bei Union gestartet.
00:08:48: Der Tag hat mir eigentlich gezeigt, okay wenn ich mit sechzehn deutscher Meister werden kann dann kann ich vielleicht sogar in der Weltspitze bestehen und ab.
00:08:56: da war eigentlich dann der Traum mit den Skibergsteigen schon ziemlich ernst.
00:09:00: Ich habe meine Ausbildung durchgemacht, war sehr intensive Zeit klar, vierzig Stunden arbeiten irgendwas Training unterbringen also wirklich so bis zwanzig.
00:09:11: so richtige Jugend habe ich mit Sicherheit nicht gehabt.
00:09:15: War aber auch voll okay, weil es mir einfach wert war.
00:09:19: und ja das Schiebwerksteigen an sich ist eigentlich, würde ich schon sagen vielleicht sogar die Urform der Bewegung in den Bergen.
00:09:27: Es ist alles bei Firminz man schnallt sie Fälle auf die Ski und dann kann man sie im freien Gelände bewegen.
00:09:34: Es gibt verschiedene Disziplinen.
00:09:36: jetzt weil wir gerade geredet haben mit Olympia Das Sprintformat und die Mixed-Relay sind nicht so olympische Disziplinen.
00:09:44: Dann gibt es reine Aufstiegsbewerbe, wo wirklich Stadt im Tal ist und das Ziel am Berg meistens auf Schiebhisten wird es abkalten.
00:09:52: Und die richtige Urform ist eigentlich das Individuelle also, wo mehrere Anstiege und Abfahrten hintereinander verbunden sein.
00:10:00: Das ist dann ein Rendar von einer halben bis... Wenn man dann zu wirklich großen Rennen geht, Petrole Glacier Trophiometzalama bis zu sechs Stunden.
00:10:12: Es ist ein ziemlich wilder Mix und macht wahnsinnig viel Spaß weil man einfach ziemlich unabhängig ist.
00:10:20: Man ist nie an Sportstätten gebunden was schon ziemlich den Abenteuercharakter reinbringt.
00:10:29: Olympisch war es aber nicht das Individuelle, sondern weil es halt sich zu sehr über eine weite Strecke dann hinzieht.
00:10:36: Sondern Vertical oder Sprint?
00:10:39: Richtig!
00:10:40: Es war Sprint und ein Mixed Relay.
00:10:42: Also Sprint ist ja ein ganz kurzes Format über drei Minuten woest eigentlich alle Aspekte vom Skibergesteigen abdeckst.
00:10:49: also du startest auf die Ski Hast du eine kurze Tragebassage?
00:10:54: Hast du wieder ein Ski-Part, Wechsel, Abfahrt ins Ziel.
00:10:58: Aber ganz ein kurzes Format.
00:11:00: also.
00:11:01: im Endeffekt kann man es vergleichen mit einem langen Laufsprint wo man Quali durchgeht und die besten drei sich qualifizieren sie dann für die Hits über Viertelfinale Halbfinale Finale.
00:11:12: Da laufen dann immer sechs Athleten gegeneinander Und Mixdriller ist eine Kombination aus Aus einer Frau und aus einem Mann, die was ein Team bilden.
00:11:24: Und wo quasi ein bisschen eine längere Distanz wie der Sprintbewerb zweimal durchlaufen wird.
00:11:32: Der Mann startet, läuft dadurch übergibt dann die Frau.
00:11:36: Die macht das Gleiche wieder.
00:11:37: Übergibt wieder an den Mann.
00:11:39: Und der überguckt am Ende nur mehr an die Frau und die Vater und das Ziel.
00:11:43: Mir ist auch ein super kurzes Format... Ja, sehr viele Wechsel mit Tragebassage auffällen und abfählen.
00:11:51: Und genau die zwei Disziplinen waren jetzt auch ja bei Olympia dabei.
00:11:57: Das ist für die Zuschauer natürlich dann auch attraktiver weil mehr passiert und man das halt alles sehen kann.
00:12:03: Deine Paradedisziplin war aber das individuelle Disziplin.
00:12:08: Du bist über diese lange Distanz selber unterwegs gewesen?
00:12:12: Wie viel Höhenmeter sind in der Diszipling?
00:12:14: die du zurückgelegt hast?
00:12:16: Im Weltkabel ist es jetzt nicht super weit.
00:12:18: Das sind meistens irgendwas zwischen fifteen Hundert und zweitausend Höhenmeter, wenn man dann... Ja, geht schon!
00:12:25: Da redet man dann von Laufzeiten von einer Stunde Fünfzehn bis Stunde Vierzig vielleicht.
00:12:30: Es kommt natürlich aufs Gelände drauf, ob wie steil das ist oder wie viele Wechsel da drin sind.
00:12:36: Und dann zur Richtung Frühjahr.
00:12:38: Meistens so So im März starten dann eigentlich die großen Rennen, die Team-Rennen wo man meistens zu zweit läuft.
00:12:46: Und die sind dann schon... Die sind meistens Etappen-Renen über mehrere Tage also bis zu vier Tage, wo man jeden Tag rennen läuft und die haben dann schon deutlich länger.
00:12:57: Also bei den Etappmrennen haben wir meistens irgendwie so um die dreitausend Höhenmeter.
00:13:01: Und der Eintag ist klassiker bei uns wie die Patrouille Glacieris sind an viertausend Höhemeter und fuchtzig Kilometer Distanz Genau.
00:13:11: Beim Skiberg steigen und bei den anderen Projekten, die du gemacht hast – also diese Watzmann-Überquerung in zwei Stunden, sieben, vierzehn Minuten ist ja wirklich gigantisch!
00:13:20: Das ist immer noch der Rekord oder?
00:13:21: Das ist ein Minuterechord.
00:13:22: Ja.
00:13:23: Und dann bist du, habe ich auch erwähnt eine Skisprungsschanze in gut drei Minuten hochgelaufen….
00:13:29: das sind ja alles Dinge, die kannst du ja A und Trainier nicht machen Und B musst du ja auch mental in der Verfassung sein, dass du so sehr es kannst in den Schmerz rein zu laufen.
00:13:45: Ist das so deine Superpower?
00:13:47: Dass du einfach diesen Schmerzen so challenging kannst... ...dass du schnell oben bist, wofür andere länger brauchen und halt nicht gut vorankommen.
00:14:00: Was ist denn da deine Super-Power, dass Du das kannst?
00:14:04: Ich denke, das ist einfach der Leistungsgedanke.
00:14:06: Dass man sich selber pusht und dass man sich selbst irgendwo eine Challenge stellt und immer probiert, dass man nur besser und schneller wird.
00:14:15: Das ist im Endeffekt ein Grundgedankel vom Leistungssport.
00:14:19: Und es hört sich mit sich auch ein bisschen schräg, aber man muss wahrscheinlich schon eine gewisse Freude haben wenn man sie selber weh tut – und das habe ich!
00:14:31: Klar, es sind ganz oft Schmerzen und unangenehme Momente während Training oder es sind ja nicht bloß die Wettkämpfe.
00:14:38: Es ist ja auch ein Training.
00:14:40: Endeffekt der Wettkampf ist dann eigentlich bloß das trainierte Abrufen wie vergleichsweise mit der Schule.
00:14:46: Die Prüfung ist da eigentlich bloße das was man zu Hause über einen langen Zeitrang gelernt hat.
00:14:53: Also das Training ist mit Sicherheit wichtiger als das sportliche Wett-Kampf.
00:14:58: aber wenn wir eine gewisse Freude haben Dass man sich wehtut und dass man probiert, wie weit man kommt.
00:15:04: Dann ist... ...kommt man da schon so in einen gewissen Suchtfaktor ein für die Saison.
00:15:11: Und ich merke das dann schon auch jetzt, wo ich nur Radsportler war, hat man ja im Oktober-November Pause gemacht.
00:15:20: Wir haben wirklich die sportlichen Wettkämpfe der Radrennen abgehangen.
00:15:23: Die Challenge ist selber irgendwie zu pushen und schauen was aus dem Körper rauskommt.
00:15:30: Wo ich auch vorher gesagt habe, man braucht immer gewisse Leidenschaft und eine Passion.
00:15:36: Und wenn man die hat, dann ist man bereit, dass man an seine körperliche Grenze geht bzw.
00:15:44: vielleicht probiert so gut drübergeht.
00:15:47: Es muss aber eine gesunde Mischung sein.
00:15:51: Klar es sind Athleten oder eben auch Athleten und Sportler, aber in erster Linie ist man Mensch Und man kann glaube ich ganz, ganz viel Opfer langen vom Körper.
00:16:01: Aber irgendwann kommt der Punkt wo man dann auch einfach ruhiger da muss und ein Körper die Erholung geben muss und vielleicht ja bisschen wegkommt dann vor dem Leistungsgedanken
00:16:13: Ist dir das leicht gefallen von diesem Leistungs-Gedanken dann wegzukommen?
00:16:17: Und dir die Zeit auch zu geben um dich zu erholen?
00:16:19: weil Das ist dann ja auch die Phase, wo Verletzungen eintreten.
00:16:23: Wenn man dann halt übertrainiert ist und nicht auf sein Körper hört... ...und sich nicht die Pausen einräumen.
00:16:27: Wenn du sagst, dass dir das so sehr liegt,... ...dass du an deine Grenze gehst und in den Schmerz rein trainierst,... ...ist dir das gleichgefallen?
00:16:35: Dann auch zu sagen, so tue ich jetzt mal halb lang.
00:16:37: Und jetzt musst du auch mal wieder regeneriert werden.
00:16:40: Ich würde sagen teils, teils!
00:16:42: Also wenn ihr Pause machen müsst während der Wettkampfsaison was schwierig.
00:16:48: Weil man sich auch selber Druck macht.
00:16:50: Im Endeffekt ist es ein Job und ein Beruf, da hat man dann schon –
00:16:55: bzw.,
00:16:56: ich hab dann teilweise auch schlecht gewissen gehabt weil ich gemerkt habe, okay, ich brauche jetzt die Pause oder beziehungsweise ich bin krank, ich muss Pause machen.
00:17:04: Aber ich habe ja schlecht gewissens gehabt, weil jetzt einfach die Wettkämpfe in den Laufen abkönnen.
00:17:09: Ganz anders ist eine Offseason-Pause bei mir auf.
00:17:14: das wartet dann schon auch dann in gewisser Weise hin.
00:17:17: Wenn die Saison lange ist, merke ich dann schon, jetzt wäre ich müde.
00:17:22: Jetzt haben gewisse Sachen und gehen nicht mehr so leicht vor der Hand.
00:17:26: Da fängt es dann schon an wenn das schlecht Wetter mit der Motivation für das Training ist.
00:17:31: Am Anfang des Saisons gibt es kein Problem, da gibt es gar schlechtes Wetter.
00:17:34: Da wäre einfach alles durchzogen was geplant ist.
00:17:38: Und da fällt es mir dann leicht.
00:17:42: Und ich mache mir da zum Beispiel auch gar nicht so einen fixen Plan, wie lange ich Pause mache.
00:17:47: Ich warte wirklich bis ich so richtig Lust wieder drauf habe.
00:17:51: Es können vier Wochen sein und es können aber sechs oder sieben Wochen sein – das ist glaube ich ganz wichtig!
00:17:56: Dass man richtig frisch in den Kopf ist und bereit ist, dass wir wieder ein wirklich langes als Sohn sind und das sind dann auch wirklich zehn, elf Monate.
00:18:06: Das ist eine lange Zeit auf sich angesehen dass man da einfach das Feuer spürt und motiviert ist für Training und für Wettkampf.
00:18:16: Es ist ja nicht bloß Training- und Wettkämpfe, die sind ja auch die Reisetage und so.
00:18:20: Also man ist viel unterwegs!
00:18:21: Man ist viel vor der Familie weg von den Freunden... Der Kopf muss da schon echt bereit sein für es sein.
00:18:29: Ja ich kann mich da sehr gut erinnern an andere gute Gespräche mit Profisportlerinnen und Profisportsportlern, die genau das Gleiche sagen.
00:18:37: Gerade die gesamte Tour, also die ATP-Tour beispielsweise.
00:18:40: der Michel Zwirref hat hier im Podcast auch darüber berichtet wie anstrengend es ist halt so lange von zu Hause wegzusehen über viele Monate im Jahr dann halt immer diese Leistungen abrufen zu müssen.
00:18:49: Und bei euch oder im Schiebergsteigen ist ja das Positive, dass du auch eine klare Offseason hast.
00:18:56: An der hast du dich auch beschäftigt.
00:18:57: Im Sommer hast ein paar Projekte die benannten Projekten absolviert aber du bist ja dann irgendwann an den Punkt gekommen als du im Schielbergsteig vieles gewonnen hast.
00:19:09: wie viele Weltkapsige hast du eingefahren?
00:19:11: Fünfzehn.
00:19:12: Fünftzehnt?
00:19:12: Ja,
00:19:13: so bin ich drehen ungefähr.
00:19:15: und dann kamen der Punkt an dem du dann für dich festgestellt hast, da ist noch mehr im Sport für mich?
00:19:24: Oder erzähl mal wie kam das, dass du mit dem Skibergsteigen aufgehört hast und in den Profi-Rennrad-Zirkus eingestiegen bist.
00:19:35: Ich war ja zu dem Zeitpunkt schon siebenundzwanzig Jahre alt was für ein Leistungssport letztendlich immer jung ist vor allem in der jetzigen Zeit habe aber gemerkt Also ich bin ja mit zwanzig Profi geworden.
00:19:47: Ich war also sieben, acht Jahre in dem Weltkap-Zirkus beim Schiebergsteigen unterwegs.
00:19:52: Ich habe einfach gemerkt dass ich mich so ein bisschen in der Truman Show fühle.
00:19:55: Es war jeder Winter gefühlt gleich!
00:19:58: Also Ende September und Anfang Oktober bin ich auf den Gletscher gegangen, hab da mein Gletschertraining absolviert, ganz viel Höhendraining gemacht.
00:20:07: Hab dann im Dezember mit die Rennen angefangen und bin die Weltkapstationen gelaufen plus WM... oder EM und im Frühling raus die großen Rennen.
00:20:22: Es war immer, es hat sich so angefühlt okay das ist jetzt immer das gleiche.
00:20:26: Ich habe gemerkt dass ich ein bisschen gleichgültig geworden bin.
00:20:29: also ich war immer motiviert und ich habe auch immer mein Training und meine Wettkämpfe gut gemacht.
00:20:35: bei meinem letzten Rennen bin ich nur Vizeweltmeister geworden als ich hab da nie irgendwie schleifen lassen.
00:20:41: Aber ich war einfach nicht mehr hundertprozent glücklich.
00:20:43: Ich wollte etwas Neues erleben und habe dann die Idee eigentlich entstanden nach dem Projekt Watzmann Überschreitung, das war mit Sicherheit einer meiner coolsten Tage als Profisportler.
00:20:58: Ich hab da gemerkt dass eigentlich auch die Projektschiene für mich ideal ist weil ganz wenig Druck verspürt habe von außen.
00:21:10: Ich habe mir mein Team selber zusammengestellt, die was ich da ein Teil haben las.
00:21:15: Ich hab entschieden, okay wann wird das passieren?
00:21:17: Ich habe entschieden, wann ich weglaufe und das hat mir ganz viel Freiheit gegeben.
00:21:23: Und nach dem Projekt, es war ja im Jahr zwanzig-zwanzig, habe ich gesagt vielleicht ist die Projektschiene etwas für mich quasi... Ich bin ja damals ganz viele Rennen mit Kylian Schanig laufen, also wahrscheinlich der größte Trailer in aller Zeiten Und der Kylian ist eigentlich auch in die Linie gegangen.
00:21:40: Der hat dann auch so ein bisschen ... Die Lust verloren, am Weltkapp-Rennen laufen und er ist dann da ausgestiegen, hat dann seine eigenen Projekte verwirklicht... Und haben wir dann gedacht okay vielleicht sollte er ja in die Schiene gehen?
00:21:54: Aber wie es so gekommen ist habe ich dann... Habe ich mir dann gedacht ok!
00:21:58: Ich habe ja nie einen Trainer wirklich gehabt.
00:22:01: Also ich hab ganz viel gelesen, habe ganz viel mit Tränen gesprochen über Trainingstrukturen, wie kann man so sein, so einen Planen und so über Trainingsseinheiten und so.
00:22:13: Ich wollte mir aber eigentlich nie irgendwie einen Trainer vorsetzen lassen weil ich schon ein gewisser Freigeiß bin.
00:22:20: Und weil immer das Gefühl gehabt habe okay das ist mein Beruf und es ist meine sportliche Zukunft da lasse ich keinen anderen drüber.
00:22:27: also wenn's schlecht ist dann bin ich zumindest selber schuld dass schlecht ist.
00:22:32: und wenns gut wird dann kann ich sagen okay das habe ich selber irgendwie Und haben aber dann gedacht, vielleicht haben die Zeiten für den Trainer vorbei gebraucht.
00:22:42: Für mich war Radsport immer eine Faszination.
00:22:45: Ich habe wirklich die Rennen im Fernseher angeschaut – Tour, Giro, Walter, All-Imager Tours, also hauptsächlich heute die schweren Berge-Tappen habe ich im Fernsehen geschaut und für mich war das immer ein Rätsel wie man drei Wochen Rennen fahren kann.
00:22:58: Es gibt Core Sport dort wo man sich eine Belastung ersetzt wie in Winter World oder Prove Radsports Und ja, war da einfach fasziniert wie das abläuft.
00:23:08: Natürlich die Wahnsinns-Bilder im TV hat faszineert und ich habe dann über andere Bekanntschaften in Kontakt gekommen mit Radprofis.
00:23:24: Im Salzburg leben viele Profis.
00:23:26: Ich bin nur ein bisschen in Kontakt kommen und dann hauptsächlich mit Lukas Pöstlberger der was damals für Borehans Grohe Radprofi war und da hat sie dann mit der Zeit so eine Freundschaft entwickelt.
00:23:39: Und klar, das spricht man dann auch viel.
00:23:41: Hey wo siehst du deine Zukunft?
00:23:43: Bleibst im Weltcup oder hast du was anderes davor?
00:23:47: Ich bin auch eigentlich über den Lukas.
00:23:49: Habe ich gesagt nein jetzt glaube ich bleibe nur im Weltcups aber brauche einen Trainer.
00:23:54: Ich möchte einfach schauen ob mir das etwas bringt.
00:23:57: vielleicht kann mich ja doch noch weiter in dieser Sportart.
00:24:02: Zu seinem Trainer kam er zum Helmut Dallinger.
00:24:05: Der war damals auch Trainer im Team und der wohnt, meine Freundin ist aus Kützbühel.
00:24:11: Der Helmut kommt da aus der Gegend von Wörgel also zwanzig Minuten mit dem Auto und habe den dann noch mal angerufen, hab gesagt hey ich bin da ohne, ihr habt mich damals gekannt, hast Lust dass wir uns einmal zusammensitzen und einfach einmal sprechen ob da eine Möglichkeit besteht das wir zusammenarbeiten.
00:24:30: Das haben wir gemacht, der Hilli war dann gleich und hat gesagt, ich habe Lust, er möchte das machen.
00:24:35: Und war aber dann so, okay, ich bin angestellt im Team, ich muss das eigentlich mit dem Team abklären, ob ich das machen darf.
00:24:43: Er hat dann einen Ralf Denk angerufen und hat dann gesagt, da ist ein Skibjagdsteiger, der möchte gerne, dass ich den trainiere.
00:24:52: Dann ist mein Name im Gespräch vorgekommen.
00:24:55: Der Ralf hat mich kennengelernt weil der Ralf mir in dem Jahr zwei Tausend Siebzehn schon mal angeschrieben hat Obwohl ich Lust habe auf der Trainingslage mit dem Team.
00:25:03: Ich hab damals die Nachricht aber nicht gesehen, ist es so wie Instagram gelaufen.
00:25:06: Es hat mir irgendwie einen allgemeinen Ordner reinkauert und hab erst dann später dann irgendwann mal gesehen.
00:25:14: Und ... Der Ralfhörer ist okay gegeben.
00:25:18: Aber eigentlich nur mit der Voraussetzung, ich muss ein Leistungstest fahren.
00:25:24: Das hab auch wirklich gar nicht gewusst also... Ich habe dann meine Saisonpause gemacht, im Winter ist natürlich die Saison-Pause anders da.
00:25:30: Die findet meistens April-Mai statt.
00:25:32: Saison Pause gemacht war damals Sportführergruppe Bundeswehr noch, hab einen Lehrgang gemacht zu dieser Zeit in Warnendorf und wie heimgekommen bin, hab ich meinen Training gestartet mit dem Helium nach zwei Wochen bei mir zehn oder drei Minuten Test gefahren am Rad was mich komplett gewundert hat weil Ich habe dann also gesagt, hier lebe ich für was, fahre jetzt ein zehn- und drei-Minuten-Test.
00:25:57: Ich mag im Winter gut sein!
00:25:59: Und bin in den Test gefahren... Ja, glaubt zwei Tage später hat mein Handy geläutet.
00:26:07: War da Ralf denk dran?
00:26:08: Er hat gesagt ja, ob er ihn nicht Lust hat, dass wir uns damit zusammensitzen.
00:26:11: Dann habe ich gesagt, das können wir gerne machen.
00:26:14: Und dann hat es dieses erste Gespräch eigentlich schon im Mai gegeben.
00:26:20: Das Gespräch war relativ simpel.
00:26:22: Es hat eigentlich angefangen, kannst du dir vorstellen, dass bei uns im Team fasst?
00:26:26: und dann sage ich das ist eine sehr gute Frage.
00:26:30: Und genau!
00:26:30: Dann hat sich so sein Weg und seinen Verlauf genommen.
00:26:33: Man muss dazu ja auch sagen, dass du einen enorm hohe V-II Max hast.
00:26:39: Richtig?
00:26:39: Ist das bei dem Test oder der Untersuchung herausgekommen oder wusstest du das schon vorher?
00:26:47: hochspannend, weil dann eine V. II Max-Retier liegt bei Zweiundneinzig?
00:26:51: Das ist das absolute Limit!
00:26:53: Also es gibt nicht viele die da drüber liegen wenn überhaupt.
00:26:56: Ich glaube Jonas Winnegard und Pogaccia die liegen so in einem ähnlichen Feld.
00:27:01: aber eine VZ Max von über Neunzig also VZ max müsste den meisten bekannt sein sagt wie viel Sauerstoff dein Körper bei maximaler Belastung pro Minute aufnehmen kann, wird in Milliliter pro Kilo Gramm-Gewicht gemessen.
00:27:15: In der Minute und wie gesagt dein Wert ist ungewöhnlich hoch?
00:27:20: War das auch so der Sprungepunkt dass das Team von Borahans Grurr gesagt hat Der Typ ist so belastbar!
00:27:27: Der hat so krasse Werte.
00:27:30: den müssen wir mit rein nehmen.
00:27:31: oder wie kam es?
00:27:32: Mit Sicherheit.
00:27:34: So ein Rottemis ist unglaublich Science-Based, also die schauen sich Zahlen und Fakten an.
00:27:40: Und das sieht man jetzt mittlerweile mit den Scoutings, also Manconia.
00:27:44: über Zwifte und sämtliche Plattformen und Wartwerte kann man sie bewerben in Unionprogrammen, Programme von Worldto Teams.
00:27:52: Also da geht es wirklich rein um die Zahl!
00:27:56: Die V.O.
00:27:57: Zwei Maxi was damals gemessen worden ist war jetzt nie vom Teamseite gemessen in der Klinik im Bamberg messen.
00:28:04: Ich hab da zweimal im Jahr Leistungstests machen müssen für den Verband und genau hier ist der Wert rausgekommen, aber ich glaube man muss das schon immer ein bisschen am Ball flach halten.
00:28:18: Das ist eine Zahl die es jetzt ja auch super gut hat und für einen Sportler ist das auch toll wenn man so hohe Zahlen hat.
00:28:25: Aber ich sage immer so ein Wert wie ein Bikini erzogt jetzt viel aber nicht alles.
00:28:32: Und gerade so im Radsport, ich glaube Chris Froome hat einen V.O.
00:28:36: II Max von SX und Achtzig gehabt.
00:28:38: Und das ist ja dann auch, ich meine damals habe ich neunfünfzig Kilo gewogen mittlerweile wie die zweiundsechzig weil einfach Muskulatur aufgebaut haben in den Beinen.
00:28:46: Da ist dann die V.o.
00:28:47: II max auch gleich schon wieder anders da, gell?
00:28:48: Also es ist sehr gewicht,
00:28:50: genau,
00:28:51: sehr gewichtsbezogen.
00:28:52: Chris Froume SXund Achtzig hat viermal die Tour zweimal Worldt, dann einmal Chirokwonnen oder Also rein theoretisch müsste die das auch können, oder?
00:29:03: Aber ganz, ganz viele Sachen müssen da passen.
00:29:06: Dass dann auch wirklich ja, dass man leistungsfähig ist.
00:29:09: Ich glaube, die Zahl zweiundneinzig, die stimmt bei mir mit Berglauf und mit Ski überein.
00:29:16: also ich bin ja tausend Höhe mit in zweiunddreißig Minuten mit Skiklaufen.
00:29:21: Was ich habe damals mit Gillian schon nie gesprochen, der was sie hundertprozent sicher ist dieses Weltrekord so schnell ist nie einer gelaufen gibt es jetzt keine offizielle Wertung oder irgendwie Ding, aber er sagt halt okay.
00:29:32: Er konzentriert ihn an das eine so schnell laufen ist.
00:29:35: also ich glaube die Zahl im Bergsporn und im Laufen am Berglauf stimmt ihm mit Sicherheit überein.
00:29:43: Im Radsport ist was anders da.
00:29:45: Du hast dazu meinen hast du viel längere Belastungen.
00:29:47: Du musst eigentlich deine Leistung nach vier Stunden abrufen können Da kommt die muskuläre Ermührung dazu Da kommt fahren im Feld dazu.
00:29:55: Wie viele Kraft investierst du davor schon?
00:29:57: ... bist du dann eigentlich dein Effort bringen musst, gell?
00:30:00: Also es ist viel komplexer.
00:30:02: Aber das hat man mit Sicherheit in den Sprungen in die Wörter haben und das mit Sicherheit extrem viel geholfen... Und auch das hat auch mit Sicherheit geholft, dass ich... Dass dieses Projekt funktioniert hat und dass ich eher Fußfaßen habe können im Radsport.
00:30:17: Ich glaube sonst wäre's nie gegangen.
00:30:18: Sonst wärs aber wahrscheinlich nicht zustande kommen.
00:30:22: Ja, und du kommst halt später in den aniromen Bereich, ne?
00:30:24: Genau!
00:30:24: Und hast dann später mit Laktat zu tun.
00:30:27: Dann Anton Paltzer im Profi Radsport.
00:30:30: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:30:31: Also du hast dann angefangen mit dem Team zu trainieren, welches klare Ziel hattest du da?
00:30:39: Ich muss dazu sagen die Entscheidung als ich in den Profi-Radsport gekommen bin ist ziemlich spät erst gefallen.
00:30:44: Im Mai hat es das erste Gespräch gegeben.
00:30:48: Ich glaube einen Vertrag haben wir im Dezember unterschrieben.
00:30:51: also es war schon relativ spät weil einfach Ich war mir nicht sicher, ob ich es kann.
00:30:58: Ich war mich auch nicht sicher ob ich das will weil ich einfach extrem viel aufgegeben habe müssen.
00:31:03: also ich hab Supersponsoren gehabt.
00:31:08: Mir ist richtig gut gegangen.
00:31:09: Es war damals schon klar dass Schiebergsteigen olympisch wäre.
00:31:12: da war noch nicht sicher.
00:31:13: zwei und zwanzig oder sechsundzwanzig ja.
00:31:17: ich habe meinen Sportführerplatz aufgegeben müssen bei der Bundeswehr.
00:31:21: Das war eigentlich so ein rundum Sorglos Paket was ich damals gehabt habe nach wirklich langer Zeit und bin auch in einem Trainingslager schon in den Sommer gegangen mit Fahrern, dass ich einfach mal so sehe okay wie haben da die Strukturen?
00:31:38: Wie ist das mit mir runterfahren.
00:31:40: Wie ist es wenn ich meine dreißig fünf und dreißige Stunden die Woche auf dem Rad sitze?
00:31:44: macht mir das auch Spaß.
00:31:45: Das wäre ganz wichtig und habe aber dann gesagt okay nein ich probiere dieses Projekt weil man ihn zehn Jahre vorwerfen will.
00:31:54: Ich hab's nicht probiert.
00:31:56: Das war eigentlich so die Hauptmotivation dann.
00:32:00: Ich kann mir denken, das ist eine riesige Chance mit achtundzwanzig Nummern neue Karriere zum Starten in einer von den besten Rathiems der Welt.
00:32:10: und ich habe mir gedacht, das probiere ich jetzt zurück.
00:32:14: Ich weiß nicht, aber ich denke immer wieder zurück auf die Skis oder im Laufsport.
00:32:20: Ja es war wahnsinnig intensive Zeit.
00:32:22: Es war ziemlich ... Ganz, ganz viel Schule.
00:32:27: Viel lernen müssen.
00:32:28: Ganz viele rate Momente und...
00:32:30: Welche?
00:32:34: Stürze im Peloton zurechtkommen.
00:32:38: Positionsfahren.
00:32:40: War die Taktik eine Riesenherausforderung?
00:32:42: Weil die Leistungsfähigkeit hattest du aber braucht ja auch eine mentale Kraft und auch das Lernen und Verstehen der Taktika.
00:32:50: Ja, ich habe mir wirklich von Null angefangen.
00:32:52: Ich bin ja noch nie Radrennen gefahren davor.
00:32:55: Es war für mich mutig, dass ich den Schritt gehe aber es war auch auf da... Auf der anderen Seite vom Team extrem mutig, dass der Schritt gegangen worden ist.
00:33:03: Das
00:33:03: gibt aber mehrere Quereinsteiger im Profi-Rennrad?
00:33:06: Ja ja sowieso!
00:33:07: Aus
00:33:07: dem Langlauf auch und so weiter.
00:33:08: Genau, genau.
00:33:09: Aber man muss sich immer denken es gibt achtzehn Weltteams weltweit die haben so im Schnitt dreißig Fahrer und Radsport ist ein Weltsportart.
00:33:16: das kannst du auf den ganzen Welt machen.
00:33:19: Es gibt extrem viele gute Radfahrer und da so einen wertvollen Platz weggeben an einem kleinen Skibärksteiger aus der Ramsau Wo man nicht sicher ist, ob er es kann.
00:33:28: Das war schon mutig!
00:33:31: Aber er hat die Grundvoraussetzung mitgebracht?
00:33:32: Ja
00:33:33: genau, also auf dem Blatt Papier hat's passt.
00:33:39: Und ja klar mein erstes Radrenner war Domestour of the Alps, wo es eigentlich so die Giro d'Italia Generalprobe für die ganzen GC-Fahrer ist.
00:33:48: Ich komme da gut herinnen und bin dann in Brixen am Stark standen.
00:33:52: Lukas Böstlberger hat damals mit dem Team gesprochen und gesagt, er braucht Rennplanänderung.
00:33:57: Er will mit mir die erste Rundfahrt fahren!
00:33:59: Und ich bin ja meine komplette Winterseise ohne durchgelaufen.
00:34:02: als Weltmeisterschaft im Mitte März war mein letztes Rennen in Andorra.
00:34:07: Ich bin dann heim, habe eine Woche Pause gemacht, drei Wochen Gran Canaria vorbereiten und da ein Tour auf die Alps.
00:34:13: Ich hab die Hosen voll gehabt, gell?
00:34:15: Und hab dann aber schon am ersten Tag gemerkt okay das werde richtig hart Das wäre richtig hart.
00:34:21: Zum einen leistungstechnisch und zum anderen einfach ... Ja, Rennen lesen können Positionsfahren im Modus fast mit Hundertsechzig Leute auf eine Kurve.
00:34:36: Und jeder will als erstes in die Kurve reingehen.
00:34:38: Das ist schon speziell!
00:34:40: Und das nicht unbedingt bei zwanzig kmh?
00:34:42: Nein
00:34:42: genau, dann fast sechzig und dann spürst du auf einem Oberschenkel ein Lenker vom Anderen.
00:34:47: Denkst du so okay wenn der jetzt einhackelt ... lingern mal dreißig Leute, gell?
00:34:52: Und das war aber einfach Learning by Doing.
00:34:56: Durch die Rennen ist es immer besser und besser geworden.
00:34:58: Ich bin dann in meiner ersten Saison glaube ich schon über fünfzig Renten gehabt... ... aber habe erst Mitte April angefangen zum Rennen fahren.
00:35:07: Das war glaube ich sowieso einer von den härtesten Jahre wo ich jemals gehabt hab, zwanzig einundzwanzig komplette Winter-Saison Vorbereitung mit eine sechs Wochen Höhentraining drei Mal Neu oder neun Wochen, dreimal drei Wochen Höhendraining.
00:35:22: Komplett im Winter-Saison und dann Trainingslager und dann komplett das Sommer-Saison mit Wuelta in Spanien.
00:35:32: Drei Wochen Rundfahrt in der ersten Saison.
00:35:36: Das war danach, ich war durch.
00:35:38: Ich habe keine Funkenenergie mehr gehabt.
00:35:41: Ich kann mich erinnern, ich bin nach der Wuelte bei meiner Freundin, die Morgenssage, wo keine Leute mehr sehen.
00:35:48: Das waren so viele Eindrücke!
00:35:50: von der Welta.
00:35:52: Und das ist ja auch so viel Leam und so laut, die Zuschauer und der Hubschrauber und Transfer und bis zu halt vier Wochen am Limit.
00:35:59: Aber ich habe gesagt, nein, ich mag jetzt nicht einmal meine Freunde zu Hause sehen, dann bin ich heimgeflogen und am nächsten Tag sind wir erst einmal eine Woche in Garesee gefahren.
00:36:06: aber ich war so fertig!
00:36:08: Meine Freundin hat mit Rob beim Radl fahren.
00:36:10: Ich sagte mir, wir müssen langsam mal fahren, ich kann nicht mehr.
00:36:13: Da hab ich dann schon gemerkt, okay, jetzt bin ich am LimIT.
00:36:15: Dann habe ich dann erstmal zwei Monate gebraucht, dass ich mich dass ich mich wieder da huihe.
00:36:21: und dann war es aber so, dann hat der Körper mal den Reiz einmal verarbeitet.
00:36:25: Und dann war er ein Next Level beim Radfahren.
00:36:27: Dann ist schon richtig gut gegangen.
00:36:30: Dann bin ich glaube ich schon mal Top-Zwanzig gefahren in einem Welttour Rennen mit Katalonienrundfahrt, was schon richtig Gut war... ...und dann hat's so sein Weg genommen!
00:36:40: Natürlich kann man auch wieder planen und wünschen sich, dass das immer irgendwo bergauf geht.
00:36:46: Das ist es aber nicht, weil dann können wir irgendwann die Stürze und Verletzungen dazu.
00:36:51: Aber wie gesagt, habe ich es ultraintensiv.
00:36:57: Ich bin froh, dass ich die Entscheidung gefasst habe und das gemacht
00:37:00: habe.".
00:37:01: Ja, das klingt sehr intensiv!
00:37:03: Du hast gerade Walter Espania angesprochen.
00:37:05: also man muss dazu sagen, es gibt drei große Touren im Profi-Rennrad-Sport am Tour de France an Giro d'Italia und dann Walter.
00:37:13: Du bist dann danach ja nochmal in Giro gefahren oder?
00:37:16: Und jetzt hast du gerade erwähnt, dass du Stürzer hattest.
00:37:19: Die waren aber nicht so stark als dass du wochenlang ausgefallen bist sondern das war eher ein mentales Thema oder?
00:37:27: Genau!
00:37:28: Also eigentlich habe ich riesen Glück gehabt.
00:37:30: wieso durchkommen werden?
00:37:31: klar schon viel stürze aber meistens immer ja nur mit Prellungen und ziemlich viel Hautverlust davor kommen.
00:37:38: Aber wie du schon sagst es ist dann die mentale Komponente.
00:37:43: Wie zum Beispiel bei der Bei der Wohldau habe ich am sechsten Renntag einen Sturz gehabt, hab da so gefühlt an einer halben Quadratmeter Haut in Valencia in den Innenstadt irgendwo liegen lassen.
00:37:55: Und du weißt dir okay?
00:37:56: Du hast jetzt noch hundertfünfzig Kilometer ins Ziel und dann ist Tag sechs vorbei von einundzwanzig!
00:38:02: Und du hast unglaublich viel Schmerzen.
00:38:04: Du kannst nicht schlafen, du kannst auch nicht mehr so richtig zum Physiotherapeut gehen weil einfach alles offen ist, er kann dann auch nicht mal wirklich arbeiten Und dann gereinigt so die Abwärtsspiraleon, weil du hast ja trotzdem nur die Rennbelastung und kannst dir aber nicht mehr so gut regnern.
00:38:22: Das hat mich schon geprägt, muss ich sagen.
00:38:24: Das hab' mir echt zu einem wesentlich härteren Sportler gemacht, was ich jetzt vorhin mal merke.
00:38:31: Jetzt ist für mich ... gewisse Sachen kennen wir mal einfach vor.
00:38:36: Weil einfach das so prägend und wirklich teilweise echt hart war.
00:38:41: Ja, drei Wochen am Stück ist schon enorm herausfordernd.
00:38:46: Jetzt muss man sagen aber nicht jeder Tag ist ja gleich es gibt da verschiedene Etappen und es gibt verschiedene Schwerpunkte.
00:38:52: dann kommen die Sprinter auch mal dran und du konntest sich dann so ein bisschen wahrscheinlich zurückziehen.
00:38:57: Bist
00:38:57: du derjenige gewesen weil du ja so stark am Berg bist dass du primär dem Team geholfen hast beim beim Bergfahren?
00:39:03: Dass Du derjenig warst, der
00:39:06: Joker
00:39:06: warst?
00:39:07: Genau als ich war reiner Bergfahrer.
00:39:10: Die letzten fünf Jahre, wenn ich mal schaue, bin eigentlich nur die Beergrundfahrten gefahren.
00:39:15: Mit Katalonien, Baskenlanden, Romandy, Tourismis also ein komplett berglastig aber klar bei einer Grottour wie du schon gesagt hast da können ja alle Fahrertypen irgendwann nochmal zu einer Chance.
00:39:31: und bei mir war es aber so was sie beim Beim Chiro war im Vergleich zur Woelter wesentlich einfacher, obwohl immer unfassbar schlechtes Wetter gehabt haben.
00:39:40: Aber bei der Woelta war es ja so gut.
00:39:42: April bin ich mein erster Radrennen gefahren mit Tour of the Alps.
00:39:46: Dann habe ich erst einmal Covid gehabt.
00:39:48: Da war ja nur eine Quarantänezeit, zwei Wochen aus dem Haus nicht verlassen dürfen.
00:39:53: Dann bin ich Tourist-Wiss gefahren und dann noch zwei Vorbereitungsrennen Kleine in Sibiu und Sardinienrundfahrt.
00:40:01: Und dann bin ich in der Welt gefahren.
00:40:02: und meine Entwicklung zu dem Zeitpunkt war einfach noch nicht so weit, als ich gesagt habe ok.
00:40:08: Ich will eine Grand Tour fahren!
00:40:09: Und ich bin ehrlich, ich hab damals ziemlich viel probiert, dass ich aus dem Line-Up rauskam von der Welt da.
00:40:16: Weil ich gesagt hab' ich glaube, ich kann das noch nicht.
00:40:20: Und das Team hat aber damals gesagt nein du fährst dich weil es so wichtig für deine Entwicklung ist.
00:40:25: im Nachhinein war's mega wichtig.
00:40:27: Aber ich habe richtig Angst gehabt davor Weil mein Tourist-Wiss sind acht Tage, das ist schon richtig hart.
00:40:34: Dann fasst nur einen Tag mehr und dann hast du den ersten Ruhetag und dann machst du nur zweimal sechs.
00:40:38: Also mir war bewusst wie weit es wird.
00:40:41: Und das mit denen ich flach getappt habe, das stimmt zu hundert Prozent.
00:40:46: Damals war so bei der Wohltammer haben wir einen Sprinter dabei gehabt mit Jory Mös.
00:40:52: Da haben dann schon gewisse Aufgaben auch bei den Flachgetappten, dass ein Sprinter gut geht... Klar, wo hält das?
00:40:58: Super heiß.
00:40:59: Du fährst zehn-fünfzehn Mal zum Auto, bringst Flaschen fürs ganze Team und so.
00:41:06: Beim Giro d'Italia war es anders.
00:41:08: Da sind wir zu hundert Prozent auf GC gefahren mit Alexander Vlasov und Lennart Kemner.
00:41:13: Das sind die Sprint-Etappen wirklich in Anführungszeichen Ruhetage.
00:41:17: Da sitzt im Feld durchs Zuwenig wie möglich.
00:41:21: Schau's, dass dir da hoch ist für die nächste schwere Bergetappe!
00:41:26: Und bei mir war es aber so, bei der Welt.
00:41:29: Mir hat ja alles gestresst und wenn's dann ... Normalerweise sagt man so fuchtsig Kilometer vor Finish, fangt an, bei die Sprintetappen wird stressig, die Teams fahren Position oder will irgendwie vorne sein im Fall von Stürze, dass meine Abkängt werden und das haben wir einfach mega gestreszt, das Positionsfahren.
00:41:48: Das ist die Ehre.
00:41:50: Das ist ein Riesenunterschied, ob man jetzt Baskenland-Rundfahrt oder Katalonien-Rundenfahrt, die auch auf Öltür rennen sind.
00:41:57: Also höchste Liga.
00:41:59: und da fahren wir aber eigentlich zu zu neunzig Prozent mit Bergfahrern also mit so sechzig Kilo Buttermesser.
00:42:06: Und bei einer Grand Tour haben wir heute dann die achtzig Kilo klassiker Fahrer und die fahren anders.
00:42:13: der Pose, ja?
00:42:14: Wenn ihr da fahren will, dann fahrt er doch!
00:42:18: Und deswegen war ich für mich jeder Tag, auch wenn jetzt vielleicht körperlich nicht am Limit war oder hart war.
00:42:25: Ich habe einfach gemerkt, dass ich jeden Tag richtig müde bin, einfach so vor die ganzen Eindrücke und ich habe einfach einen gelernter Rat berufe aus dem FF-Konor, was einfach automatisch funktioniert, hab ich abrufen müssen!
00:42:43: Ich habe mir Gedanken machen müssen über gewisse Situationen, wir gehen jetzt das um.
00:42:48: Wie fahre ich in den Schlüsselmoment rein?
00:42:52: Als ich vorhin bin, weil ich ganz klar war noch ist Windkante.
00:42:56: Du willst nicht mehr im ersten Fall sein, es war nicht einfach.
00:43:00: Es hat sich aber dann einfach über die Rennen ... Also wie gesagt, im Jahr zwei und zwanzig war schon komplett anderer Rennfahrer.
00:43:07: Da hat es mich nicht mehr so gestresst, das Pose fahren.
00:43:11: Da habe ich dann auch schon meine Qualitäten viel besser zu erkennen.
00:43:15: Weil ich viel besser im Berg reinfahren konnte und da hatte ich mitgefahren können.
00:43:19: Eigentlich wo ich dann mitfahren hätte sollen weil ich war ja Bergfahrer.
00:43:23: Mein Job war dass ich so lange wie möglich mit meinen Liedern irgendwo an den Berg verbringen kann.
00:43:31: Das war im ersten Jahr aber das ist mega schwierig.
00:43:33: Wenn du im Pose hundertdreißig in dem Berg rein fährst Ich hab keine Ahnung, die Straße ist zwei Meter breit.
00:43:42: Bist du schon mal hundert Meter weiter hinten?
00:43:45: Und dann kommst du nicht mehr nach vorn, weil die fahren ja vor eine Folge.
00:43:48: Wer ist, wenn du könntest!
00:43:50: Selbst wenn's Kunst, kommst sie nicht mehr vore.
00:43:51: Weil... Die Fahrer lassen Reisen oder haben einen Job gehabt, okay, die bringen ihren Lieder ganz weit vorne in den Berg rein und fahren dann easy, die staut sich auch,
00:44:02: gell?!
00:44:03: Das ist schon ... Es schaut so leicht aus im Fernseher, aber das ist echt kompliziert.
00:44:08: Und von dem her wenn ich jetzt Radsport schaue und ich site da Fahrer zum Beispiel nur zum Beispiel Felix Großschaden also ein guter Freund für mich der ist immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und wie gesagt es schaut zu einfach aus.
00:44:27: Der hat so ein Gespüren, so eine Auge zum Feld lesen und der weiß ganz genau wann er jetzt den Effort machen muss.
00:44:34: Also dann in der ersten Pose und da hinten hängt dann Pogaccio drauf, der fährt bei UAE Emirates.
00:44:40: Hängt ja darauf macht sein Job zu hundert Prozent perfekt!
00:44:44: Und das immer und immer wieder.
00:44:46: Es ist eigentlich schon für mich auffällig wenn es nicht funktioniert aber es verlangt so viel ab.
00:44:53: Das sind halt einfach die Schwierigkeiten vor dem Profirad-Sport.
00:44:56: Also klar, jetzt im Vergleich zum Mountainbike Sport wo das technische Können verlangt wird, gell?
00:45:04: Das heißt beim Radfahren nicht so.
00:45:06: Du brauchst ein bisschen Mut, gerade um ihn runter zu fahren.
00:45:10: Ich sage immer man braucht eher ganz, ganz viel Vertrauen ins Material, okay wie schnell ich in die Kurve fahre und was... Wie viel hebt der Reifen her?
00:45:18: Wann rutscht ihr weg?
00:45:22: Das ist zum einen klar die Motorleistung, was der Fahrer bringt.
00:45:25: Wie viel Watt kann er fahren über den Zeitraum?
00:45:27: Aber das andere ist meiner Meinung nach nur viel wichtiger.
00:45:32: quasi im Feld fahren, Positionen fahren, Kräfte schon fahren.
00:45:37: Auch einen ruhigen Kopf bewahren.
00:45:40: Wenigmal die Situation aus dem Ruder gelangt und es sind Windkante oder so.
00:45:45: Wie kann ich das einschätzen?
00:45:47: Muss sie investieren also über eine Führung kommen dass das Rennen nicht gelaufen ist oder kann ich ruhig bleiben und sagen okay, es läuft ja sowieso wieder zusammen.
00:45:56: Weil da sind die Leute bei mir in der Gruppe, die lassen die Situation nicht so, die investieren Leute, dass dies wieder zusammenläuft.
00:46:04: Und so glaube ich lebt zu einer Radrennen vor allem dann auch dein persönlicher Erfolg.
00:46:12: oder beziehungsweise kannst du deine Qualitäten... Bist du zauern?
00:46:17: Hoch taktisch.
00:46:18: Würdest Du für Dich zusammenfassen, dass Du eher der Individualsportler bist und da viel besser ... weil Du bist ja freier ins Orientiert, das hast Du auch schon gesagt, dass du da viel bessere Deine Fähigkeiten abrufen kannst und mehr Freude am Sport hast als im Team mit einer Strategie und daraus resultierender Taktik?
00:46:38: Also ich bin ehrlich, ich bin ein Einzelsportler!
00:46:41: Das kommt aber von meiner Zeit als Skibärgsteiger, weil ich einfach über Jahre zu Rennen gefahren bin.
00:46:47: Dass ich mich selber verwirklicht.
00:46:48: Ich bin zum Weltcup gefahren mit der Motivation und Einstellung okay machte ein Resultat.
00:46:54: Und das hast du jetzt im Radsport klar wenn es der Überflieger bist?
00:46:58: Wenn es der Liederbist im Team?
00:47:00: Ja dann schon!
00:47:02: Aber es sind ja dreißig Leute sieben fahren Rennen meistens ist einer Lieder sechs in Helferposition.
00:47:10: Ist das einfach anders da?
00:47:12: Und klar, man hat schon irgendwo so den Team Erfolg.
00:47:16: Das ist ja zum Beispiel auch der Grund, warum das Preisgeld auf das ganze Team aufteilt wird.
00:47:21: und vom Team redet es nicht bloß vor die Fahrer.
00:47:22: Da ist der Staff dabei.
00:47:24: Du bekommst ein Physiotherapeut, Mechaniker, der Koch ... Das wäre echt viel auffallt weil das ein Teamsport ist.
00:47:32: aber es fühlt sich nie so und da bin ich auch ehrlich.
00:47:37: Es ist schon so, es ist eine mega coole Erfahrung.
00:47:41: Wir haben mit Sergio Higuita, das ist ein Kolombianer der bei uns gefahren ist und hat einen Katalonienrundfahrt gewonnen.
00:47:48: Und mit Alex Flasoff haben wir Romantic gewonnen, sind ganz, ganz wichtige Einwochenrundfahrten.
00:47:54: Das war megacool!
00:47:55: Du hast gemerkt wie dieses Team am letzten Tag feitet.
00:47:59: Wie jeder einfach alles reinhält.
00:48:02: Und auch dass du davorst, die haben sich... Da hast du gemerkt, jeder will ... dass mir das gewinnen.
00:48:09: Aber am Ende vom Tag steht halt dann auch wirklich bloß der Sergio Higuita oder der Alex Flassof am Podium und nicht du!
00:48:16: Und klar, es kann schon sein ... so Türkei-Rundfahrt bin ich ... zwanzig, treiundzwanzig bin ich Zehnte im GSI worden in der Gesamtwertung, Saarwochenrundfahrt da haben wir die Teamwertung gewonnen, dann stehst du mit dem Team an Podium.
00:48:31: aber es fühlt sich auch nicht so ... Es fühlt sich anders da oben.
00:48:35: Und das
00:48:35: hast du vermisst, oder?
00:48:36: Also klingt jetzt da nahe!
00:48:37: Du hast alles reingeschmissen bis an deine Grenzen gegangen und hast ja auch die anstrengende Tour gerade geschildert... ...und dann stehst du halt am Rand.
00:48:45: Und meine, du bist ja als Spitzensportler im Skiberksteigen... ...fünfzehnmal World Cup-Sieger geworden oder hast fünfzehn World Cups eingefahren.
00:48:54: Und du kannst es natürlich dann auch auf dem Podium zu stehen und das hast Du
00:48:59: vermutlich
00:49:00: vermisst
00:49:00: oder?!
00:49:00: Ich hab's vermisst.
00:49:01: Ja ich habe sie einfach vermisst Einfach den ... Ja.
00:49:08: Ist jetzt für mich, wie gesagt, eine Erstelline, ich hab wahnsinnig viel Freude am Sport generell.
00:49:16: Ich kommt mir das nicht vorstellen, dass ich keinen Sport mehr mache.
00:49:19: Also Weltkampf ist das eine, der wird mit sich irgendwann mal die Phase oder der Moment kommen, wo ich sage okay, ich fahre jetzt nimmer so gerne auf Wettkämpfe wegen Familie und sonst was?
00:49:32: Aber so Sport aufhören, konnte man nie vorstellen.
00:49:35: Und für mich ist es dann schon so ... und klar, der sportliche Erfolg ist vielleicht jetzt im ersten Moment nicht so wichtig.
00:49:43: aber wenn du so viel investierst und das tu ich und das musst du auch.
00:49:47: Das ist Training, das ist Ernährung, das sind ganz viele Verzicht, wenn's noch mehr geht.
00:49:54: Dann mogen wir irgendwie eine Art Belohnungen haben.
00:49:58: Und die haben wir komischerweise, vielleicht einmal auf dem Podium stehen.
00:50:03: Wenn du oben stehst?
00:50:04: Ja, das haben wir einfach und es hört sich auch ein bisschen komisch an und da ist man dann auch völlig wurscht was für Wettkampf das ist.
00:50:11: Auch wenn so kleine Wettkämpfe sind oder so.
00:50:15: Es muss keine Weltmeisterschaft sein.
00:50:17: Klar ist die Idealfolge ja.
00:50:20: Durch das, dass ich Profisportler bin, sage ich okay, ich muss mich messen mit den weltbesten Athleten der Welt.
00:50:25: Alles andere war falsch.
00:50:28: Das hat nicht ... ... meine Anforderungen entsprechen.
00:50:32: Aber oft ist es dann auch mal so, wenn ich sage, okay... Okay?
00:50:35: Ich laufe irgendeine kleine Srennen oder so in Kitzbühel das Vertikel ab!
00:50:39: Da laufen tausend Leute mit, da sind vielleicht fünf Profis am Start und neunhundertundfünfundneinzig ... ... Hobby-Athleten die was einfach an coolen auf den Nacht in Kizbühl haben möchten.
00:50:49: Und das macht mir auch viel Spaß,
00:50:50: gell?!
00:50:51: Das taugt man dann auch.
00:50:52: Dann haue ja irgendwie alles rein und klar!
00:50:56: Mir ist vollkommen bewusst dass du jetzt dieses Level nicht zu hoch bist,
00:50:59: geller!?
00:51:00: Aber es ist irgendwie so ... Ja, irgendwie gibt man diese Art Befriedigung und dann genau.
00:51:07: Für neunhundertfünfundneinzig
00:51:10: Starter- und Starterinnen ist es schön anzukommen oben... Genau!
00:51:14: Und du brauchst das dann dann zwei Tage auf dem Podium stehen.
00:51:17: Und das tust du dann wahrscheinlich auch regelmäßig?
00:51:20: Ich hab verstanden warum du mit dem Profi Rennradfahren aufgehört hast.
00:51:25: Die war das einfach zu wenig.
00:51:27: was als Resultat für dich?
00:51:29: Raussprang richtig und es war schon eine sehr hohe Belastung, mentale Belastungen.
00:51:34: Kann man da so zusammenfassen?
00:51:35: Ja, es sind eigentlich mehr Komponenten zusammengekommen.
00:51:38: Ich war wahnsinnig viel unterwegs.
00:51:41: So zweihundfuchzig dreihundert Tage im Jahr habe ich einfach gemerkt okay mir geht die Zeit zu Hause mit meiner Freundin mittlerweile verlobten und mein Heimat geben wir extrem ab.
00:51:52: Das habe ich gemerkt.
00:51:53: Mir ist immer schwer gefahren dass ich weg fahre.
00:51:56: was so in der Anfangszeit war das... Megale Erlebnis, irgendwie alleine drei Wochen Gran Canariafliegen ins Trainingslager.
00:52:04: Wo ich dann schon gemerkt habe okay das... Da muss ich mich eigentlich überwinden dass ich es mache.
00:52:11: und das andere war einfach mir an die Berge extrem abgangen.
00:52:16: Ich bin ein Bergkirn der durch wahnsinnig gern Skifahren empfandte.
00:52:20: Durch wahnsinnige gerne im Sommer irgendwo am Berg rauflaufen oder... Das hab ich einfach gemerkt.
00:52:26: okay Vielleicht ist es jetzt auch eine Zeit, dass ich das wieder mache.
00:52:31: Und das glaube ich einfach auch so.
00:52:33: ein Tatsache der Radsport wird jünger und jüngerer, gell?
00:52:37: Ich glaube, es war ja richtig der richtige Absprung, da sich gesagt habe, ja, sie hätte ja die Möglichkeit gehabt, dass sie weiterfahren können aber es war für mich der richtige Moment zum sagen... Die Welttour, ja das war's.
00:52:52: Radsport mache ich, ich fahre auch weiter Rad also aber einfach in den harten Teamstrukturen in der Welttouren bin ich froh wie es kommen ist fünf Jahre mega coole Zeit da sie immer wieder machen.
00:53:04: Also ich dachte es war eine mega coolle Zeit.
00:53:06: Aber ich habe einfach gemerkt okay das ist der richtige Moment.
00:53:11: Ich bin einigermaßen gesundheitlich gut durchkommen, auch mit Verletzungen und so.
00:53:18: Radsport ist ein gefährlicher Sport.
00:53:19: Schlimme Stürze und so...
00:53:21: Wurden deine Argumente verstanden im Team als du
00:53:26: den dann
00:53:26: gesagt hast?
00:53:27: Das war es!
00:53:28: Ja, hundert Prozent,
00:53:29: gell?!
00:53:30: Also weil die einfach alle gewusst haben dass der Doni nur mehrer kann wie Radl fahren.
00:53:35: Ich bin mir nicht sicher wenn Menschen jetzt vielleicht über mich reden daten ob die sagen das ist der Radfahrer.
00:53:40: Ich glaube, ich sage eher so.
00:53:42: Das ist das Bergkind Anton Paltzer und der Radsport.
00:53:46: weit war es auch bekannt, dass ich was anderes machen kann.
00:53:52: Und da bin ich ja wahnsinnig froh darum, weil für mich war er, wo ich den Entschluss gefasst habe, hier auf mit der Welt Tour.
00:54:00: Habe ich eigentlich gesagt am Anfang gar nicht gewusst, was ich mache?
00:54:02: Ich hab bloß gewusst okay, ich bleibe Profisportler.
00:54:05: Mehr habe ich noch nie gewusst!
00:54:07: Das war November also... Und dann haben wir uns einmal zusammengesetzt und haben gesagt, okay, wo geht die Reise hin in den nächsten Jahren?
00:54:15: Was sind Sachen, was ich gern machen
00:54:18: darf.
00:54:19: Mit meiner Managerin Sophie Schröder haben wir einen Tag Zeit genommen und wir kennen uns fünfzehn Jahre.
00:54:26: Die Sophie kennt mich wahrscheinlich besser als ich selber kenne.
00:54:31: Wir haben uns einfach hingeguckt und sagten, was macht mir Spaß?
00:54:37: Was kann ich auch?
00:54:41: Wir können meine Fähigkeiten nutzen, dass ich weiter im Profisportler bleibe und genau mich wieder selber mehr verwirklicht.
00:54:50: Und jetzt nur mit zurück zum Radsport – das war dann wirklich so, weil wir in mein letztes Rennen Anfang Oktober gefahren sind.
00:54:56: Wir haben mehrere Fahrer gehabt aus dem Team die was quasi aufgehört haben aber die haben ja dann wirklich aufgehörte im Sport.
00:55:03: Die sind alles klarende Radfahrer.
00:55:07: Wenn da die Zeit vorbei ist, in der Welt ist normalerweise auch wirklich das Karriereende.
00:55:14: Und da wird ja normalerweise dann hier eine Verabschiedung gemacht vom Peloton, wo die Radeln so aufgestellt werden und die Fahrer durchfahren.
00:55:25: Jeder hat gewusst, da könntest du mein letztes Rad rennen.
00:55:27: Da ist es auch darum gegangen, ob ich dort durchfahre.
00:55:29: Dann hat jeder gesagt, na dann brauchst du nicht durchfahren, weil du gehst nicht auf als Sportler.
00:55:33: Du fährst vielleicht dein letztes Raar rennen ... in der Welt zu haben, du fährst ja nächstes Jahr weiterhin Gravel-Rennen und... Du gehst jetzt wieder voll zurück zum Skibärksteigen.
00:55:43: Das habe ich damals noch gar nicht gewusst.
00:55:44: Ich hab das eigentlich aber bloß so gesagt, dass ich immer... Ah!
00:55:47: Gefangen wir wieder zum Skifahren?
00:55:49: Und das habe ich schon nie verlernt.
00:55:50: Und jetzt ist Jesu gekommen, gell?
00:55:53: Endeffekt.
00:55:54: Und das Ergebnis des Überlegens was jetzt als Nächstes kommt war dann das Skibäcksteigen wo du quasi begonnen hast und jetzt auch wieder stark zurückgekommen bist, richtig?
00:56:06: Genau.
00:56:08: Am Anfang war das gar nicht so geplant.
00:56:09: Das ist eigentlich so.
00:56:10: mit der Zeit im Training ist es kommen.
00:56:13: Wir haben ziemlich viel Wintereinbruch gehabt bei uns in Berchtesgaden und war dann schon eigentlich Mitte November auf die Ski und habe dann gemerkt wieviel Spaß man das eigentlich macht.
00:56:23: Und ich habe ja dann eigentlich noch mal Radfahren müssen und hab dann meine kompletten Trainingsstunde aufs Ski gemacht und habe dann auch ziemlich schnell gemerkt, dass ich eigentlich ziemlich schnell relativ gut wäre.
00:56:35: Und dann habe ich mir gedacht ... Ach was?
00:56:38: Also der Hauptplan ist eigentlich schon so im Sommer Gravel Rennen fahren.
00:56:42: Gut aber es war dann so okay.
00:56:45: die Rennen fangen dann relativ schwer erst an und ich wollte eigentlich ... Ich war schon wieder ziemlich heiß, dass sie rennen laufen und dann habe gesagt ok, ich suche mal ein paar Ski-Rennen raus Ja, bin dann nochmal rennen gelaufen und dann warst du auch schon wieder so mit Sponsoren.
00:57:01: Ich habe bei Fandiere Bullsport unterschrieben also bei der Skifirma von Marcel Hirscher.
00:57:06: Ja das war auch schon her ja.
00:57:07: Und da haben wir natürlich mit denen auch gesprochen und die waren natürlich auch mega motiviert als ich rennend laufe und dann hab ich gesagt hey ich bin eigentlich auch megamotiviert und bin dann über deutsche Meisterschaft.
00:57:19: jetzt bin ich piramenter gelaufen, viertagesrennen in Arespo vor in Frankreich mit dem italienischen Teampartner.
00:57:26: Ich bin jetzt am Freitagseller Ronda Skimarathon gelaufen, mit einem Schweizer Team-Partner und laufe jetzt kommendes Wochenende, laufen die Tour di Ruttor in Italien wie das zwei Tage lang.
00:57:38: Und es war nicht geplant, dass ich so viel rennen lauf aber ich muss sagen, ich bin echt mega gut drauf.
00:57:45: Ich hab jetzt immer ein bisschen eine Pech gehabt mit meinen Teampartners weil die jetzt leider auch nicht so stark waren.
00:57:52: Aber jetzt ist das nächste Mal glaube Kunde vielleicht so die perfekte Mischung sein zwischen mir und David Emanini.
00:58:01: Ja, ich genieße es.
00:58:04: Mit Pirament haben wir damals dreimal Podium gemacht auf Etappen.
00:58:08: Da ist wirklich die weltbesten Skibergsteiger da!
00:58:12: Da läuft der Arimibo nie mit, der was so die Trail Riding Szene jetzt komplett aufmischt momentan.
00:58:19: Es macht man wahnsinnig viel Spaß und das Schöne ist so, dass die Skibergesteige weit ist ... ist wie eine Familie für mich.
00:58:26: Und wo ich da jetzt zum Beispiel zur Pyramenta hingefahren bin, das hat sich so gefühlt, als wenn ich nie weg war.
00:58:32: Ich bin dann so herzlich wieder aufgenommen worden und jeder ist hergekommen und hat gesagt hey... So schön dass du wieder da bist und so schön dass wir Ränder laufen.
00:58:40: Und nach dem ersten Render kam es dann gesagt eurer wie gut bist du eigentlich nur drauf auf die Ski?
00:58:47: Das macht schon wahnsinnig viel Spaß!
00:58:51: Was du einmal gelernt hast, vor allem auf diesem Niveau.
00:58:55: Das bleibt über lange Zeit bestehen.
00:58:57: und gerade wenn du körperlich noch so fit bist und auch mental das abrufen kannst was du so brauchst um da vorne an der Spitze mitzufahren dann ist da noch relativ viel drin für dich.
00:59:07: Ich fühle mich total mental frisch wieder in dieser Sportart durch die es jetzt fünf Jahre weg war klar in einer anderen Sportart auch.
00:59:17: Es war wie gesagt eine super intensive Zeit Aber durch den Neustart wieder fühlt sich das alles wieder so frisch und dann geht es wieder so wahnsinnig leicht vor der Hand.
00:59:30: Da haben gewisse Sachen, wo manche zum Beispiel jetzt schon gewisse Probleme haben ... Wir haben Frühling zu Hause.
00:59:40: Das ist mir völlig egal auf die Kunstschneepisten.
00:59:44: Da kann man immer noch trainieren.
00:59:45: Aber da bin ich einer von den Letzten.
00:59:49: runterspult.
00:59:50: Aber ich bin halt immer noch mega motiviert und mega hohes, gell?
00:59:54: Und so war es schön, wenn man so neu ist.
00:59:57: Ist wie ein frisch verliebt sei wahrscheinlich, gel?
01:00:00: Ja, man merkt es dir an dass du da jetzt wieder angekommen bist wo du hingehörst.
01:00:05: was steht denn als nächstes an jetzt im kommenden Sommer?
01:00:09: wir haben ja schon über so ein paar Lebenprojekte gesprochen.
01:00:12: kannst du irgendwas verkünden was hier auf deinem Zettel steht?
01:00:17: Genau, also ich habe jetzt noch einen Ski-Touren-Wettkampf und dann springe ich aufs Rad.
01:00:25: Fahre am zwölften April, fahre Bördese Gravel, dann fahrei Kralloch Gravel in Schottland.
01:00:33: das ist im Mai.
01:00:35: Dazwischen hab' ich noch ein Eigensprojekt, kann ich auch jetzt leider noch nie sagen was es ist aber glaube ich ziemlich cool.
01:00:43: Ich habe quasi so zwei, drei eigene Projekte geplant.
01:00:47: Eine wilde Mischung aus die Sportarten, die ich jetzt einfach gelernt habe über die Jahre.
01:00:53: Ich fahre dann die Zwei Gravel-Rennen mal.
01:00:56: Wir haben ziemlich sicher einen Öztaler Radmarathon wie ein Fahren.
01:01:00: Ziemlich sich ein Repul Dolomitenmann fahren für Team Repul und dann im Herbst rausfahren wieder mehr Gravel.
01:01:08: Für mich ist es zwanzig sechsundzwanzig also ein bisschen ... Entdeckungsjahr würde ich sagen.
01:01:15: Ich bin auch ziemlich offen fürs Laufen, wenn ich ehrlich bin.
01:01:18: Also ich habe das ja schon bis zu meinem Wechsel in Radsport sehr intensiv betrieben.
01:01:23: Mal zur Trail Run?
01:01:24: Genau!
01:01:26: Es ist eine wahnsinnige Faszination mittlerweile.
01:01:28: und die Trail Running Szene.
01:01:30: Wenn man sich die großen Rennen anschaut mit Western State, Sierra Zinal, UTMB noch, klar... Bin ich schon auch ziemlich offen für dies.
01:01:42: Aber das mit dem Gravel ist ja eigentlich gerade kommen durch das, dass jetzt die letzten fünf Jahre auf dem Rad gesessen bin.
01:01:49: Ich mag jetzt einfach die Radbeine nutzen noch, gell?
01:01:52: Weil man kann, ich habe mir das jetzt mühsam aufgebaut und ich glaube es macht einfach Sinn.
01:01:59: Gravelen ist ein cooler Sport und wo ich sage... ...ich bin ja noch nie eine Gravel-Rennen gefahren, aber ich kann mal vorstellen, dass das ziemlich viel Abenteuercharakter hat.
01:02:08: Der Straßenradsport ist ja schon ziemlich durchgetaktet und man kann ziemlich viele Sachen im Vorhinein schon voraus sehen, weil Teamauto, Radio, Verpflegung.
01:02:19: Wenn man einen Defekt habe, ist es quasi aus dieser superwichtigen Momente eigentlich egal, wechseln wir Radles geht weiter.
01:02:28: Beim Graveling ist das schon ganz anders da.
01:02:29: Da ist man eher schon wieder so Wohnmenschau Klar, man fährt auf den Schotter.
01:02:33: Man hat mit Sicherheit mehrere Defekte und so.
01:02:35: Da kommt schon wieder die Abenteuercharakter dazu.
01:02:38: Großziel war natürlich anbauen fahren in Kansas.
01:02:42: Ich hoffe das klappt, dass ich da die drei Hundert Kilometer fahren kann.
01:02:47: Aber ja jetzt starte ich mal mit den zwei Rennen im Wörterssee und in Schottland.
01:02:52: Und dann sehe ich auch wie es mir Spaß macht ... Wie ist Kohn?
01:02:55: Da kommen jetzt glaube ich schon ein bisschen mehr die technische... Komponente dazu ist auch einfach ein Schotterfahren.
01:03:01: Ich glaube, ich müssen die Likeskills schon anders ausgeprägt sein wie jetzt auf der Straße.
01:03:07: Dann freue mich echt extrem auf die Projekte, was ich geplant habe und einfach glaubt das sind so Projekten... Das hat man ja damals gesehen mit meiner Wartzmannüberschreitung.
01:03:17: Da kennen die Leute glaube ich auch viel mehr umfangen als jetzt mit einem sportlichen Wettkampf zum Beispiel eine Tour-Etappe oder so weil meine Wartzwannüberscheitung hat weiß ich nicht wieviel tausend Überschreitungen pro Jahr und den Bergkämpfer.
01:03:31: Und kennen Sie die Leute ein bisschen mehr?
01:03:35: vergleichen, beziehungsweise kennen sie hier mit den Zeiten etwas Vorständes?
01:03:41: Ob das jetzt schnell ist oder ...
01:03:43: Also was man sagen kann zwei Stunden sieben vierzig ist definitiv schnell!
01:03:47: Ja es war Hölle und zurück.
01:03:49: Ich habe auch im Nachhinein einen Kreuzzeichen gemacht weil Klar, ich bin in dem Gelände aufgewachsen.
01:03:57: Ich habe das einfach vor der Pieke angelehnt, dass ich mit OA in so einem Geländeschnell vorbewegte.
01:04:03: Aber allein schon der Abstieg von der Südspitze runter ... Ich glaube, da bin ich unter dreißig Minuten runtergerrennt und das ist schon ... Also, das war nicht ... Nein, ich war schon froh, dass das alles gut gegangen ist.
01:04:20: Ich hab jetzt nie was riskieren bei so etwas.
01:04:22: Immer aufpassen in der Berge?
01:04:23: Immer aufassen,
01:04:25: wenn ich da merke, die Situation ... Die läuft aus dem Ruder und hat die abbrechen oder sagen, okay, ich muss den Gang zurückschalten.
01:04:34: Aber klar sind die Berge und verzeihne nichts.
01:04:38: Es kann immer was passieren.
01:04:39: Auf der anderen Seite kann beim Radfahren auch immer was passiert.
01:04:42: Und zum Mötzter geht's dann wieder aufs Rennrad?
01:04:45: Genau!
01:04:45: Der insgesamt ist das ein sehr spannender Mix in die Berge hoch hinaus zu Fuß auf Skiern oder dann mit dem Bike, so heißt es jetzt Rennrad- oder Gravelbike.
01:04:59: Das klingt nach sehr spannenden Projekten, die wir weiter verfolgen werden Toni.
01:05:03: Bedankt mich herzlich dass du hier gewesen bist und uns mitgenommen hast in deine Karriere sowie alles begonnen hat und welchen Ausflug du gemacht hast um jetzt wieder zurück zu kommen, zu deinem Ursprung und mit den ganzen anderen Dingen die du so tust hat viel Spaß gemacht dir zuzuhören.
01:05:19: Vielen Dank!
01:05:19: Ich so danke!
01:05:20: Und
01:05:20: alles Gute!
01:05:21: Vielen Dank
01:05:21: Servus Toni!
01:05:22: Servus Das war der Beat Yeser del Podcast mit Anton Paltzer.
01:05:31: In der nächsten Folge ist der ehemalige Fußballprofi Holger Bartstuber zu Gast.
01:05:36: ich freue mich auf das Gespräch und wenn ihr wieder rein hört.
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